[ui!] realisiert zentrale Datenplattform für Darmstadt

Gemeinsam mit den Konsortiumspartner ekom21 und dem DA-RZ wird [ui!] eine der größten Urbanen Datenplattformen in Europa für die Wissenschaftsstadt Darmstadt entwickeln. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom vergangenen Mittwoch (16.) die Einrichtung einer Datenplattform durch die für die Ausschreibung beauftragte Digitalstadt Darmstadt GmbH beschlossen.

Mit Hilfe der neuen zentralen Datenplattform werden unterschiedliche Arten von Daten - wie Messungen des weitläufigen Umweltsensornetzes, Daten aus dem Mobilitätsaufkommen einschließlich dem öffentlichen Nahverkehr und weitere nicht-personenbezogene Daten des Alltagsleben - gesammelt, verarbeitet, analysiert und visualisiert.

PM Erste städtische Datenplattform Darmstadts erreicht wichtige Projektphase 3Abb.: Aktuelle Umweltmesswerte, hier numerisch und als zeitlicher Verlauf des Stickstoffeintrags dargestellt, können in Echtzeit abgerufen werden und geben die Möglichkeit zur Intervention durch Vernetzung mit Mobilitätsdaten (r.) oder auch zur Langzeitbeobachtung für weiterführende Studien.

Die erhobenen Daten sollen vor allem dazu dienen, städtische Planungs- und Entscheidungsprozesse zu unterstützen und zu beschleunigen und neue Konzepte für die urbane Lebensqualität in Darmstadt zu entwickeln. Die Datenplattform vernetzt dabei Datenströme aus verschiedenen städtischen Systemen.Durch diese Integration soll ein Mehrwert gewonnen werden – insbesondere für neue Anwendungen für die lokale Ökologie, die städtische Ökonomie und dem Sozialwesen.

Insgesamt ergibt sich so das digitale Abbild der Stadt in Echtzeit. „Ein besonderes Augenmerk haben wir auf IT-Sicherheit und Datenschutz gelegt: die Datenplattform verarbeitet keine personenbezogenen Daten und handelt im Sinne der ethischen Leitplanken der Digitalstadt Darmstadt" so Oberbürgermeister Jochen Partsch bei der Vorstellung des Projektes.