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Smart-City-Modellprojekt in Dietzenbach

Das Smart-City-Modellprojekt in Dietzenbach.

Steigende Energiekosten, Klimaziele und begrenzte Haushaltsmittel setzen viele Kommunen unter Druck. Doch eine Stadt in Hessen hält dagegen.

Die Kreisstadt Dietzenbach, die Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori als „Energievorreiterstadt“ bezeichnete, demonstriert, welches Potenzial in intelligenter Infrastruktur steckt.

  • Über 80 % weniger Energieverbrauch in der Straßenbeleuchtung
  • Rund 320.000 kWh Einsparung pro Jahr
  • Etwa 96.000 Euro geringere Kosten jährlich
  • Rund 121 Tonnen weniger CO₂

Wie sind diese Einsparungen überhaupt möglich?

Die bestehende Infrastruktur wurde modernisiert und digital aufgerüstet:
Der Austausch der Straßenleuchten durch energieeffiziente LED-Technologie wurde mit einem digitalen Lichtmanagement verbunden. Sensorik und intelligente Steuerung berücksichtigen die tatsächliche Nutzung im Stadtraum.

  • Beleuchtung reagiert auf Bewegung.
  • Verkehrsaufkommen wird einbezogen.
  • Die Lichtleistung wird bedarfsgerecht angepasst.

Energieverbrauch, Betriebskosten und Emissionen konnten damit deutlich reduziert werden.

Ein wesentlicher Teil der Umsetzung liegt bei Matthias Weis, Geschäftsführer der [ui!] Urban Lighting Innovations. Gemeinsam mit der Stadt Dietzenbach wurde die bestehende Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt zu einer intelligent steuerbaren Infrastruktur weiterentwickelt: von der Umrüstung auf LED-Technologie über die Integration von Sensorik bis zur digitalen Steuerung im laufenden Betrieb.

Dabei geht es eben nicht nur um Licht. Die vernetzte Infrastruktur liefert Daten, passt sich an reale Nutzungssituationen an und schafft die Basis für weitere Smart-City-Anwendungen im kommunalen Umfeld.

Dietzenbach gilt als einzige Demonstrationskommune in Hessen, die ein solches System im Echtbetrieb einsetzt, und präsentiert, wie intelligente Beleuchtungssysteme im Alltag einer Stadt funktionieren.

Das Projekt wird fortgeführt: Weitere Leuchten werden integriert, zusätzliche Datenquellen eingebunden und neue Steuerungskonzepte erprobt.
Gefördert wird die Weiterentwicklung unter anderem über die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums mit rund 900.000 Euro.

Langfristiger Nutzen für Kommunen: weniger Energieverbrauch, geringere laufende Kosten, reduzierte Emissionen und zusätzlicher Spielraum für wichtige Aufgaben.

Die gesamte Energieeinsparung auf einen Blick:

  • 318.133 kWh: Einsparung durch LED-Umrüstung
  • 2.090 kWh: Einsparung durch adaptive Steuerung (Radweg und Waldstraße)
  • 609 kWh: Einsparung durch verkehrsabhängige Steuerung

Den vollständigen Beitrag zum Smart-City-Modellprojekt der Stadt Dietzenbach finden Sie auf der Website der Kreisstadt: Zum Beitrag.

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